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Informationen zu COVID-19 (Coronavirus SARS-CoV-2)

Das SARS-CoV19 ist aktuell nicht mehr aus dem Leben weg zu denken. Besorgte Bürger suchen immer wieder den Kontakt zu unseren Helfern, um die neusten Informationen über das Virus zu bekommen. Daher haben wir hier allgemeine Informationen zum Coronavirus sowie Schutzmaßnahmen zusammengestellt.

Wir möchten auf diesem Weg auch auf das zuständige Gesundheitsamt Böblingen, das Robert-Koch-Institut (RKI) und vor allem die Bundeszentrale für Gesundheitliche Aufklärung (BZgA) hinweisen.

Wie kann man sich anstecken?

Die häufigste Ansteckung erfolgt über die Tröpfcheninfektion, wenn man zum Beispiel direkt durch eine infizierte Person angehustet wird. Aber auch sogenannte Schmierinfektionen sind als möglicher Übertragungsweg nicht ausgeschlossen. Ein Beispiel hierfür ist die Berührung von Oberflächen, nachdem eine betroffene Person diese ohne Desinfektion der Hände berührt hat. Aktuell liegen keine Informationen zur Übertragung des Coronavirus über importierte Waren vor, zum Beispiel über Pakete aus China. Das Virus müsste hierfür die langen Transportwege überleben.

Welche Symptome treten auf und wie ist der Krankheitsverlauf?

Ende Januar wurden an deutschen Flughäfen die Plakate aufgehängt, die vor dem Coronavirus warnen. Darauf steht, dass man auf Husten, Schnupfen, Halskratzen, Fieber und Atemnot achten soll. Das gilt selbstverständlich auch heute noch. Allerdings ist inzwischen klar, dass eine Infektion mit dem Coronavirus auch weitgehend symptomfrei verlaufen kann. Und das ein neu infizierter Mensch auch schon den Erreger übertragen kann, bevor er nennenswerte Krankheitssymptome verspürt.

Zudem lässt sich eine beginnende Coronavirus-Infektion nur schwer von einer Influenza oder auch einer Erkältung unterscheiden. Doch es gibt auch einige Unterschiede. So treten Fieber und trockener Husten sowohl beim Coronavirus als auch bei Grippe häufig auf. Müdigkeit, Gliederschmerzen und Kopfschmerzen sind bei Grippe ebenfalls häufig, kommen bei Covid-19 als auch bei Influenza aber nur manchmal vor. Die bei Erkältung häufig auftretenden Halsschmerzen sind sowohl bei Covid-19 als auch bei Influenza aber nur manchmal vorhanden.

Einen deutlichen Unterschied gibt es beim Schnupfen: Er ist bei Covid-19 selten, kommt bei Grippe manchmal und bei einer Erkältung häufig vor. Und das bei Erkältung typische Niesen tritt weder bei Covid-19 noch bei Influenza auf. Kurzatmigkeit wiederum ist nur für Covid-19 typisch.

Wann ist ein Test angezeigt?

Wenn man auf Covid-19 hinweisende Krankheitsanzeichen fühlt, soll man sich dann testen lassen? So einfach geht das nicht. Schließlich sind bei den zur Verfügung stehenden sicheren Testverfahren die Laborkapazitäten wie auch die dafür benötigten Chemikalien nur begrenzt verfügbar - zumindest derzeit noch. Mithin hat das Robert-Koch-Institut klare Regeln für die Notwendigkeit eines Tests bei entsprechenden Krankheitssymptomen aufgestellt:

  • Wenn man in den vergangenen 2 Wochen Kontakt zu einer nachweislich infizierten Person hatte,
  • sich in einem Risikogebiet aufgehalten hat
  • eine Vorerkrankung besteht
  • die Atemwegserkrankung schlimmer wird - also etwa Atemnot und hohes Fieber auftreten 
  • oder man beruflich im Krankenhaus oder der Altenpflege mit besonders gefährdeten Menschen in Kontakt kommt.

Im Landkreis Böblingen ist daher vor dem Aufsuchen eines der beidenTestzentren in Herrenberg bzw. Sindelfingen zwingend die Anmeldung über das Gesundheitsamt Böblingen erforderlich!

Ich habe keinen Geschmackssinn mehr!

Und was bedeutet es, wenn Geschmack und Geruch leider oder gar ganz verloren gehen? Auch dies kann auf eine Infektion mit dem Coronavirus hindeuten, wobei der Verlust des Geruchs- und Geschmackssinns bisherigen Erkenntnissen noch vor anderen Symptomen auftreten kann. Aber auch hier gilt: Bei den begrenzten Testmöglichkeiten müssen die derzeit geltenden Kriterien für einen Test erfüllt sein: Andererseits sollte aber auch klar sein: Wer solche oder andere coronaverdächtige Symptome spürt, sollte sich sofort von anderen Menschen isolieren. Auch ohne Infektion sollte man soziale Kontakte zur Zeit auf ein absolutes Minimum reduzieren.

Kurzvideo zum Coronavirus

Warum soll eine schnelle Ausbreitung vermieden werden?

Das Ziel der durch die Behörden ergriffenen Maßnahmen ist vor allem die Verhinderung einer schnellen Ausbreitung des Coronavirus. Der Grund dafür liegt in den begrenzten Resourcen unseres Gesundheitssystems. So sind auch ohne eine Influenza-Epidemie etwa 80% der Beatmungsplätze in den Intensivstationen mit Patienten belegt. Eine schnelle und starke Ausbreitung würde die Leistungsfähigkeit unseres Gesundheitssystems überlasten.

Schutzmaßnahmen

Nachfolgend finden Sie eine Liste von Schutzmaßnahmen und Hinweisen zum Verhalten angesichts einer erhöhten Infektionsgefahr. Einen allgemeinen Ratgeber des Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) für die Notfallvorsorge und das richtige Handeln in Notsituationen finden Sie hier.

Prävention Privat

  • Häufiges Händewaschen: Regelmäßiges Händewaschen mit Seife und Wasser oder Desinfizieren der Händer tötet Krankheitserreger ab.
  • Abstand halten: Halte ungefähr einen Meter Abstand zu Personen, die husten oder niesen. So kann das Einatmen von Krankheitserreger vermieden werden.
  • Kein Kontakt mit Augen, Nase oder Mund: Hände fassen viel über den Tag an und können so in Berührung mit Krankheitserregern kommen. Wenn man kontaminiert ist, dann können diese durch den Kontakt mit Augen, Nasen oder Mund in den Körper gelangen.
  • Atemweghygiene: Halte beim Niesen oder Husten Ellbogen oder Hand vor dem Mund. Danach sollten die Hände gereinigt werden, Taschentücher sollten entsorgt werden. So können andere Personen davor geschützt werden, sich anzustecken.
  • Vorgehen bei Symptomen: Bei Fieber sollte die betroffene Person zuhause bleiben. Bei Fieber oder Atemwegnot muss medizinische Hilfe geholt werden. Wichtig ist es dabei, vorab telefonisch Kontakt mit dem Arzt aufzunehmen und dessen Anweisungen zu folgen. So kann eine Ausbreitung des Virus verhindert werden.
  • Informiert bleiben: Es ist wichtig über die Entwicklung des Coronavirus informiert zu bleiben und den Ratschlägen der Gesundheitsbehörde zu folgen. So kann das eigene Risiko angesteckt zu werden, vermindert werden.
  • Homeoffice: Homeoffice für besonders gefährdete Mitarbeiter wenn möglich.
  • Quarantäne: Mitarbeiter mit akuten Symptomen einer Atemwegserkrankung (zum Beispiel Husten oder Atemnot) sollten sofort nach Hause geschickt werden.
  • Desinfektionsmittel: Stellen Sie Möglichkeiten für Handhygiene bereit (Seife und Papierhandtücher).
  • Reinigung: Lassen Sie Oberflächen und die Umgebung routinemäßig reinigen.
  • Vertretungsregelung: Vorgesetzte sollten besonders relevante Positionen in den Arbeitsabläufen identifizieren und für Vertretungen sorgen; die Abwesenheit einer Person wird dann nicht die Funktionsfähigkeit der ganzen Organisation gefährden oder beeinträchtigen.
  • Schulungen: Schulen Sie Ihre Mitarbeiter „Hygiene Promotion“.